Zwischen den Kulturen vermitteln

Das Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kommunikation“ an der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) macht Berufstätige fit für die interkulturelle Zusammenarbeit.

Berlin, 01. Februar 2011. Die Zusammenarbeit über Kulturgrenzen hinweg gehört für deutsche Unternehmen, Behörden und soziale Einrichtungen zum Alltag. Nahezu alle Stellenanzeigen fordern Auslandserfahrung oder interkulturelle Kompetenz. Mit dem zweimonatigen Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kommunikation“ an der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) können sich Fach- und Führungskräfte aller Branchen berufsbegleitend qualifizieren. „Interkulturell kompetent zu sein, bedeutet nicht nur, Fremdsprachen und bestimmte Verhaltensregeln zu beherrschen – etwa das beidhändige Überreichen der Visitenkarte in China“, erklärt Prof. Dr. Stefan Kammhuber, interkultureller Berater und Coach, der im Zertifikatsprogramm lehrt. „Es geht darum, Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund zu verstehen, um vertrauensvolle Beziehungen für die Zusammenarbeit aufzubauen.“ Das Programm fördert die Kompetenz, sich zwischen verschiedenen Kulturen, Sprachen, Rollen und Regeln zu bewegen und diese zu übersetzen.

Zentrale Fähigkeit in vielen Branchen

„Interkulturelle Kompetenz ist eine zentrale Fähigkeit im 21. Jahrhundert“, erklärt Kammhuber. „Sie ersetzt nicht die fachliche Kompetenz. Trotz aller Expertise fahren aber ohne sie internationale Projekte oftmals gegen die Wand.“ Sei es bei internationalen Unternehmenskooperationen, in der politischen Zusammenarbeit, in Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände oder bei der medizinischen Versorgung: „Wenn Situationen falsch eingeschätzt werden, führen Missverständnisse zu Fehlverhalten“, sagt Kammhuber. „Mangelnde interkulturelle Kompetenz kann sogar zur existenziellen Gefahr werden – zum Beispiel bei einem Militäreinsatz oder im Flugzeugcockpit.“

Eigene interkulturelle Erfahrungen reflektieren

Im berufsbegleitenden Zertifikatsprogramm lernen die Studierenden anhand von authentischen Fallbeispielen aus der beruflichen Praxis und knüpfen dabei an ihre eigenen interkulturellen Erfahrungen an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer analysieren kulturelle Orientierungssysteme und diskutieren über Gender Mainstreaming und Diversity Management in der Personalentwicklung.  Sie lernen Methoden kennen und anzuwenden, die einen konstruktiven Umgang mit Spannungen ermöglichen.

Das berufsbegleitende Zertifikatsprogramm „Interkulturelle Kommunikation“ wendet sich an Berufstätige aller Branchen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in einem Format-Mix aus Fernstudium, Online-Einheiten und Seminaren vor Ort. Teilnahmevoraussetzung ist ein Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Qualifikation sowie erste Berufserfahrung. Es werden zwei monatliche Teilbeträge à 925 Euro fällig. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Weitere Informationen zu Studienprogramm und Anmeldeverfahren finden sich unter www.duw-berlin.de.

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) mit Sitz in Berlin bietet wissenschaftliche Weiterbildung für Berufstätige mit erstem Studienabschluss. Das Fernstudienangebot der staatlich anerkannten Weiterbildungsuniversität umfasst Masterstudiengänge in den Departments Wirtschaft und Management, Bildung, Gesundheit und Kommunikation sowie weiterbildende Zertifikatsprogramme. Das flexible Blended-Learning-Studiensystem und die individuelle Betreuung ermöglichen es DUW-Studierenden, das Studium mit Privatleben und Beruf zu vereinbaren. Gesellschafter der DUW sind die Freie Universität Berlin und die Stuttgarter Klett Gruppe. Als Public-Privat-Partnership steht die DUW für wissenschaftliche Qualität, Arbeitsmarktnähe und Dienstleistungsorientierung.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
Pressebüro der Deutschen Universität für Weiterbildung
Annika Noffke, Telefon: 030/2000 306 106
E-Mail: annika.noffke@duw-berlin.de
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