Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der akademischen Weiterbildung

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Berlin, 18. Dezember 2014. Wie können berufliche Kompetenzen für ein Hochschulstudium angerechnet werden und welche Kompetenzen brauchen Personen, um solche Validierungsprozesse hochschulintern zu begleiten? Diesen Fragen stellen sich Teilnehmende am EU-geförderten Projekt „Validation of non-formal/informal learning in Russian Higher Education“ (VALERU). Russische Hochschulexpertinnen und -experten kamen vom 15. bis 17. Dezember mit Kolleginnen und Kollegen aus Europa zu einem Workshop an der Deutschen Universität für Weiterbildung zusammen, um die Herausforderungen der Validierung non-formalen und informellen Lernens (NIL) gemeinsam anzugehen.

VALERU ist ein durch Tempus gefördertes EU-Projekt, das in Zusammenarbeit zwischen russischen und europäischen Partnern Wege für die Validierung von non-formalem und informalem Lernen entwickelt. Das Vorhaben, das seit Dezember 2013 und noch bis November 2016 umgesetzt wird, ist für die russischen Teilnehmenden von großem Interesse, denn in der Russischen Föderation werden im beruflichen Kontext erworbene Kompetenzen im Rahmen von Hochschulstudien bisher kaum berücksichtigt. Auch für das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation ist es ein zunehmend wichtiges Thema, wie sich Hochschulen für Studierende durch entsprechende Validierungssysteme attraktiver machen können.

Gegenstand des DUW-Workshops „Approaches and Competences in NIL-Validation“ war es, die Ansätze für die Validierung von non-formalem und informellem Lernen an Hochschulen in verschiedenen europäischen Ländern zu vergleichen und mit Blick auf die russische Situation zu analysieren. Zudem sollten die verschiedenen Rollen im Validierungsprozess und insbesondere die Rolle der sogenannten „validation facilitators“ herausgearbeitet werden. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus deutschen, russischen, österreichischen, britischen und französischen Universitäten waren auch Vertreterinnen und Vertreter der „Higher Education Reform Experts in Russia“ (Here-Goup) an dem Projekttreffen beteiligt. Geleitet wurde der Workshop von Dr. Eva Cendon, Leiterin der Forschungsstelle Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement (FWB) an der DUW. Die Deutsche Universität für Weiterbildung ist VALERU-Projektpartnerin. Die Koordination des Gesamtprojekts hat die Donau-Universität-Krems in Österreich inne.

Weitere Informationen zum Projekt VALERU – Validation of non-formal/informal learning in Russian Higher Education gibt es auf der Projektwebsite unter www.valeru.eu und auf der Website der FWB untere http://fwb.duw-berlin.de/projekte/forschungsprojekte/valeru.html

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW)

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) mit Sitz in Berlin bietet akkredierte Masterstudiengänge sowie weiterbildende Zertifikatsprogramme zu Management-Themen für Berufstätige an. Das flexible Blended-Learning-Studiensystem und die individuelle Betreuung ermöglichen es DUW-Studierenden, das Studium mit Privatleben und Beruf zu vereinbaren. Die DUW ist Partnerin der betrieblichen Personalentwicklung und unterstützt Unternehmen und Organisationen u.a. bei der wissenschaftlich fundierten Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Personalentwicklungsprogrammen und Führungskräftetrainings. Die Deutsche Universität für Weiterbildung gehört zum Verbund der Steinbeis Hochschule Berlin, die international für erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer steht. Mehr Informationen unter www.duw-berlin.de 

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Izabela Ahmad
Telefon: 030/2000 306 211
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