Studieninhalte

Der Studiengang "International Media Innovation Management" führt High-Potentials aus verschiedenen Gliedern der medialen Wertschöpfungskette (Entwicklung, Finanzierung, Vermarktung, Content, Produktion, Distribution, Regulierung etc.) zusammen. Die Studierenden aus mehreren Staaten bilden interdisziplinäre und internationale Teams, die sich, angeleitet von Professionalisten und Professionalistinnen, einer Problemlösung im eigenen oder einem anderen Unternehmen widmen. IMIM ist dabei eng mit der Unternehmenspraxis verbunden. Neben universitären Partnern gibt es Partnerunternehmen aus dem internationalen Medien-, Technologie- und Entertainmentbusiness, die das Curriculum aktiv mitgestalten: Sie stellen „Challenges", Real-Life-Aufgaben, deren Erfüllung die Studierenden anstreben.

Das projektorientierte Training „on the job" wird begleitet von Präsenzphasen und eLearning. In diesen inhaltlich gebündelten Modulen werden in Seminaren und Workshops Kernkompetenzen vermittelt: Interkulturelle Kompetenz und Mitarbeiterführung sowie die Fähigkeit, Change-Prozesse einzuleiten und in bestehende Strukturen zu implementieren, werden genauso gelehrt wie Finanzierung, Controlling und Evaluierung einzelner Projekte oder ganzer Unternehmungen. In Medienunternehmen ist zudem journalistisches Basiswissen unerlässlich, um betriebswirtschaftliche und gleichzeitig gesellschaftlich verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen zu können.

Modul 1: Medienökonomie

In diesem Modul wird Basiswissen in den Bereichen der Medienökonomie und der Geschichte der Massenmedien vermittelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf jüngsten Entwicklungen wie Digitalisierung und Konvergenz sowie auf der veränderten Rolle der Konsumenten, die heute vielfach gleichzeitig Produzenten sind. Welche neuen Anforderungen und Nachfragen stehen Medienunternehmen gegenüber, wie können diese gestillt werden und wie entwickelt man ein Business-Modell, das Innovationen trägt? Wie verändert die Konvergenz das Supply-Chain-Management und die Workflows klassischer Medienunternehmen? oder: Welchen veränderten Servicecharakter hat ein innovatives Medienprodukt? Wer wird dafür auch weiterhin bezahlen? In diesem Rahmen werden auch die Methoden der "Case Study" und der "Project Innovation" eingeführt, die als Praxisprojekte integraler Bestandteil des Studiums sind. In der Diskurs-Schiene "Meet the Executive" werden jeweils prominente Vertreter aus dem akademischen wie dem Business-Bereich zu Kamingesprächen zu Themenschwerpunkten des Curriculums geladen.

Modul 2: Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Umfassende Kenntnisse über die globalisierte Mediengesellschaft und -landschaft sowie über Konvergenzentwicklungen und deren Auswirkungen sind die Hauptthemen des zweiten Moduls. Wie etwa ist mit Medienpolitik, Medienrecht und Medienregulierung in einem Zeitalter umzugehen, in dem nationalstaatliche Grenzen in einer virtuellen Welt häufig nicht mehr sichtbar, geschweige denn bindend sind? Vor welchen ethischen Herausforderungen stehen die Medienmanager der nächsten Generation? Und wie baut man eine Community auf, wie bindet man sie ins eigene Produkt ein und wie bindet man sie - in einer Zeit geprägt von Fluktuation, Migration und Flexibilität - an die Marke?

Modul 3: Kommunikation und Journalismus

Nach Abschluss des dritten Moduls haben Sie Einblick in journalistische Arbeitsweisen, Workflows und Qualitätssicherungsmethoden in Medienunternehmen erhalten. Sie haben sich mit deren Herausforderungen durch crossmediale Verschränkung, persönliche Vernetzung (in der internationalen Fach-Community wie im integrierten Newsroom) und Interaktion mit dem "User" (und den dadurch entstehenden Möglichkeiten, z.B. Crowd-Sourcing, Social-Media-Tools) auseinandergesetzt und auch selbst journalistisch gearbeitet.

Modul 4: Innovationsmanagement

Im vierten Modul werden die Strategien in verschiedenen Gliedern der medialen Wertschöpfungskette (Entwicklung, Finanzierung, Vermarktung, Content, Produktion, Distribution, Regulierung, etc.) in Bezug auf die Entwicklung von Innovationen beleuchtet und analysiert. Welche Prozesse sind dabei relevant, wie sind Benchmarking und Bewertung innovativer Produkte oder Services möglich? Welche Rolle spielt die Marktforschung? Wie gestaltet man Veränderungsprozesse professionell? Und wie setzt man die Implementierung der Neuerungen innerhalb etablierter Strukturen dann erfolgreich um?

Modul 5: Personal Skills und Management Skills

Persönlichkeitsbildung und Management-Skills stehen im Zentrum des fünften Moduls. Im Rahmen von „Self Management" heißen die Themen Effizienz, Zeitmanagement und Präsentation. Methoden zur Einleitung von Veränderungsprozessen werden im Kurs „Change Management" vermittelt: Wie können Sie Mitarbeiter zur Veränderung motivieren, wie verhalten Sie sich z.B. als Projektleiter selbst? Welche Konzepte, Modelle und Methoden bietet wiederum die „Leadership"-Theorie? Und wie sieht erfolgreiches Projekt-Management aus (Kreativitäts- und Konfliktmanagement, Prognosetechniken)?

Modul 6: Master-Thesis

Zum Abschluss Ihres Studiums verfassen Sie eine wissenschaftlich fundierte Master-Thesis an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Diese soll ein konkretes Innovationsprojekt aus Ihrem (eigenen) beruflichen Umfeld zum Gegenstand haben, das Sie im Idealfall bereits im Laufe des Studiums (gemeinsam mit Kollegen) als „Project Innovation" oder „Case Study" bearbeitet haben. Ziel der Arbeit ist es, eine praxisrelevante Frage mithilfe der Kenntnisse und Methoden zu beantworten, die Sie während Ihres Studiums an der DUW erworben haben. Sie arbeiten entweder alleine oder im Projektteam mit ein bis drei internationalen Kolleginnen und Kollegen. Bei der Erarbeitung Ihrer Master-Thesis werden Sie, wie während Ihres gesamten Studiums an der DUW, fachlich begleitet und umfassend betreut. Die Arbeit wird abschließend den Praxis-Betreuern und wissenschaftlichen Gutachtern präsentiert, und, so vorhanden, auch dem „Kunden", jenem Unternehmen, das die praktische Problemstellung eingebracht hatte. Ist die Umsetzung des Projektkonzepts nicht schon im Gange ist die Realisierung freilich auch nach der Master-Präsentation möglich.

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Sven Jungjohann,
Think Global GmbH,
Geschäftsführer

Ich habe gelernt, mein berufliches handeln mehr als bisher zu reflektieren und kann mich somit über das DUW-Studium hinaus konsequent weiterentwickeln

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