FAQ – Häufig gestellte Fragen

Warum will ich berufsbegleitend promovieren?

Eine berufsbegleitende Promotion erfordert einen hohen Aufwand an Zeit und Arbeit, der sich in der Regel nur durch großes Interesse an einem bestimmten wissenschaftlichen Thema rechtfertigen und durchhalten lässt – vielleicht auch mit der Aussicht auf verbesserte Berufs- und Karrierechancen. Letztere ist aber für sich allein meist kein ausreichender Motivator.

Wie finde ich den/die richtige/n Betreuer/in für meine Dissertation?

Das Promotionsnetzwerk vereinigt eine Reihe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich dem übergreifenden Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten nähern. Bitte informieren Sie sich hier über diese Schwerpunkte. Bitte wenden Sie sich an Herrn Kai Verbarg, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob „Ihr“ Wunschthema in den Rahmen des Promotionsnetzwerks passt.

Wie finde ich mein Thema?

Der erste Schritt zur Promotion besteht in der Themenfindung. Wichtig ist, ein Forschungsthema zu entwickeln, das wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, einen hinreichenden Neuigkeitsgrad aufweist, Ihren Interessen entspricht, und innerhalb der vorgesehenen Promotionsdauer realistisch bearbeitbar ist. Weil die Frage der Themenfindung und -präzisierung so wichtig ist, sieht die Struktur des Promotionsnetzwerks vor, vor Beginn des eigentlichen Betreuungsverhältnisses ein Semester dem so genannten Exposé, also dem detaillierten schriftlichen Entwurf und Plan Ihres Promotionsvorhabens, zu widmen.

Wieviel Zeit muss ich einplanen?

Bei einer berufsbegleitenden Promotion, die also neben bzw. zusätzlich zu einer Vollzeittätigkeit durchgeführt wird, ist von mindestens 8 Semestern/4 Jahren Betreuungszeit (ohne die vorgeschaltete Phase der Exposéausarbeitung) auszugehen. Falls Sie hier Gestaltungsspielraum haben, kann es sinnvoll sein, die Prioritäten zeitweise zugunsten der Arbeit an der Promotion zu verschieben. Die Einbindung in ein Promotionsnetzwerk fördert durch die Vernetzung mit anderen und durch das regelmäßige Angebot von Workshops, Kolloquien und Seminaren die Motivation und die Einhaltung des gesteckten zeitlichen Rahmens.

An wen kann ich mich für weiter gehende Fragen wenden?

Bitte kontaktieren Sie Kai Verbarg, Ihren Ansprechpartner für das Promotionsnetzwerk, unter promotionsnetzwerk@duw-berlin.de.

Was sind die Voraussetzungen für eine Promotion im Rahmen des Netzwerks?

Das Promotionsnetzwerk hat keine einheitlichen Zulassungsvoraussetzungen, sondern es gilt die jeweilige Promotionsordnung der Hochschule des/der jeweiligen Betreuers/Betreuerin. Voraussetzung für die Antragstellung beim jeweiligen Promotionsausschuss ist im Regelfall der erfolgreiche Studienabschluss in einem für die intendierte Promotion einschlägigen Studiengang an einer Universität. Für Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen können besondere Regelungen gelten; besondere Nachweise können von Antragstellenden verlangt werden, die keinen Studienabschluss in einem deutschsprachigen Programm erworben haben.

Wann kann ich mit der Promotion beginnen?

Die Bewerbung zur Promotion und die Kontaktaufnahme zu Betreuerinnen und Betreuern über das Promotionsnetzwerk ist jederzeit möglich. Abhängig von der Nachfrage findet in jedem Quartal ein verpflichtender Auftaktworkshop unter Beteiligung der Betreurinnen und Betreuer statt, an den sich die Phase der Exposéausarbeitung anschließt. Bitte erfragen Sie die nächsten Termine über unsere Kontaktadresse promotionsnetzwerk@duw-berlin.de.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Das Promotionsnetzwerk erhebt keine Gebühren. Für die Dauer des individuellen Betreuungsverhältnisses sind Promovenden an der jeweiligen Hochschule ihres Betreuers/ihrer Betreuerin immatrikuliert und unterliegen den dort jeweils verbindlichen Studiengebühren. Im Rahmen des begleitenden fakultativen Seminar- und Workshopangebots kann es vorkommen, dass Veranstaltungen kostenpflichtig sind.

 

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