Profil: Kommunikation

Das Department Kommunikation entwickelt forschungsbasiert Weiterbildungsangebote, die es den Studierenden ermöglichen, sich sektorenspezifisch für anspruchsvolle Aufgaben im Kommunikationsbereich zu qualifizieren. Dabei lässt es sich von der Überzeugung leiten, dass es heute mehr denn je gelingen muss, die Anliegen von Organisationen und Individuen in massenmedientaugliche Formen zu gießen. Anderenfalls sind sie in einer wissensbasierten Kommunikationsgesellschaft kaum transportierbar.

Hinzu kommt, dass sich aus der europäischen Dimension moderner gesellschaftlicher Kommunikationsvorhaben an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur neue Herausforderungen an eine innovative Kommunikationskultur von Organisationen ergeben. Dies gilt umso mehr unter dem Blickwinkel der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Ansätze, Konzepte und Instrumente, diesen vielschichtigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, stehen deshalb im Mittelpunkt des Lehr- und Forschungsprogramms des Departments Kommunikation.

Masterstudiengänge

European Public Affairs (Master of Arts)

Corporate Communications (Master of Arts, in Planung)

Forschung

Einen ersten Forschungsschwerpunkt setzt das Department Kommunikation im Bereich Corporate Communications. Mit der Technisierung des professionellen Alltags und einer zunehmenden Heterogenität der Kulturen, sowohl innerhalb von Unternehmen und Organisationen als auch in ihrem Umfeld, haben sich in der globalisierten Wissensgesellschaft die Rahmenbedingungen grundlegend gewandelt, denen erfolgreiche Unternehmens- und Organisationskommunikation unterliegt. Hinzu kommt, begünstigt durch eine Vielfalt verfügbarer informations- und kommunikationstechnologischer Möglichkeiten, eine augenfällige Veränderung privaten Kommunikationsverhaltens und individueller Kommunikationskultur, die bei der Entwicklung von forschungsbasierten Konzepten von Corporate Communications zu berücksichtigen ist.

Zugleich spielen diese Veränderungen im Privaten eine große Rolle im Kontext der Frage nach dem Zusammenhang von massenmedialer Kommunikation und der Herausforderung des Lebenslangen Lernens, in dem das Department Kommunikation einen weiteren Forschungsschwerpunkt setzt. Wenn Lebenslanges Lernen immer neue Mischverhältnisse von Berufs-, Privat- und Bildungsleben impliziert, so berührt dies auch und vor allem die Frage nach der Vermittlung. Dies gilt auf der Ebene des Paradigmas des Lebenslangen Lernens selbst, das im Alltag von Individuen und Institutionen ankommen und mit Leben erfüllt werden muss. Zugleich gilt dies aber auch auf der Ebene der Inhalte sowie in ganz besonderer Weise hinsichtlich der Konzepte, Methoden und Instrumente ihrer Kommunikation und Rezeption.

Solchen aktuellen Fragen und Zusammenhängen, die sich hier unmittelbar mit denen der Weiterbildungsforschung berühren, stellt sich das Forschungsprogramm des Departments Kommunikation ab der zweiten Jahreshälfte 2010.